Leiden auch Sie an Krankmacher im Büro? Haben Sie auch ab und an das Gefühl, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz sich eher unwohl fühlen?
Enttarnen Sie die Krankmacher im Büro ganz einfach mit unserer Liste. Sicher befinden sich auch in Ihrem Büro Krankmacher.
Top 10 der Büro-Krankmacher
Schalten Sie ganz einfach die negativen Einflüsse an Ihrem Arbeitsplatz aus und erkennen Sie die Krankmacher, die Ihnen nicht gut tun und regelrecht krank machen können.
Wetten, dass auch Sie hier richtige Büro-Krankmacher finden?
Krankmacher Nummer 1: EDV und Elektronik
Drucker
Hauptsächlich Laserdrucker stoßen immer wenn sie etwas ausdrucken Giftstoffe wie Benzol oder Styrol aus. Das Einatmen dieser Giftstoffe kann die Schleimhäute an den Augen, der Nase und den Bronchien reizen. Viel frische Luft kann diese Gase vertreiben. Das wichtigste dabei ist aber, dass der Laserdrucker so weit wie möglich weg ist von Ihrem Schreibtisch, denn die ausströmende Luft sollte nicht direkt zum Schreibtisch ziehen.
Monitor
Höchstleistung für die Augen ist die Arbeit am Bildschirm. Spiegelungen strengen an, steht der Monitor zusätzlich noch direkt vor dem Fenster, blendet die Sonne. Diese Blendung schwächt zusätzlich die Bildschirmkontraste. Nur wenn der Bildschirm im rechten Winkel zum Fenster steht ist ein augenschonendes und reflektionsfreies Arbeiten möglich.
Eine niedrige Monitor-Frequenz führt übrigens zur Überanstrengung der Augen. Achten Sie darauf, dass Ihr alter Röhrenmonitor mindestens 73kHz hat. Besonders augenschonend sind Flachbildschirme weil Sie flimmerfrei sind. Auf diese neuen Monitore besteht jedoch kein rechtlicher Anspruch.
Kabel
Kabelsalat scheint große Mode in Büros zu sein. Aber genau dieser Kabelsalat baut elektromagnetische Felder auf die zu Nervosität oder Kopfschmerzen führen können. Entwirren Sie die Kabel, vermindern Sie die Anzahl und bündeln Sie diese.
Schlechte Luft
Belüftung
In vielen deutschen Büros ist Frischluft Mangelware obwohl jeder weiß, dass genügend frische Luft die Konzentration und die Gehirnleistung im Allgemeinen fördert. Als Faustregel sollte also gelten, dass man alle zwei bis drei Stunden für ungefähr fünf Minuten die Fenster weit öffnet.
Klimaanlagen sind kein Ersatz für frische Luft, denn sie können Erkältungen oder Konzentrationsstörungen auslösen. Auch verteilen Klimaanlagen Keime in den Büro-Räumen.
Temperatur
In Deutschland fordern die Arbeitsstättenrichtlinien eine Idealtemperatur in Büros in denen gearbeitet wird von 20°C bis 22°C. Im Sommer kann und darf das Thermometer im Büro auch mal bis 26°C steigen. Die Arbeitsleistung lässt allerdings bei höheren Temperaturen stark nach. Langfristig kann eine zu hohe Raumthemperatur zu chronischen Atemwegsentzündungen führen. Deshalb auch im Winter nicht überheizen.
Pflanzen
Grünpflanzen sind wichtige Katalysatoren im Büro. In Büros mit vielen Pflanzen klagen die Mitarbeiter seltener über Nervosität, Infekte, Kopfschmerzen oder Herz-Kreislauf-Probleme. Das liegt daran, dass Pflanzen das von Menschen ausgeatmete Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln. Je mehr Grünpflanzen, desto effektiver ist die Umwandlung. Bestens geeignet sind deshalb schnell wachsende Pflanzen, ganz fleisige Schadstofffresser sind zum Beispiel Efeu, Grünlilie, Ficus oder Drachenbaum.
Bodenbelag
Der falsche Bodenbelag belastet neben die Raumluft auch die Gesundheit. Natürliche Materialien des Bodenbelags wie Linoleum, Parkett oder Kork sind am Besten geeignet. In Teppichen fühlen sich vor allem Hausstaubmilben wohl, Menschen die an einer Allergie leiden reagieren dann mit Atemwegsreizungen. Künstliche Gummibeläge können Gase ausdünsten die oft Krebserregend sind.
Schlechte Ergonomie macht krank
Lampen
Falsche Beleuchtung kann oft zu Kopfschmerzen oder Augenbrennen führen. Deshalb empfehlen Augenärzte meist eine Helligkeit von 400 bis 600 Lux, das entspricht ungefähr einer Glübirne mit 60 Watt in 1,5m Entfernung. Dimmer können die Lichtverhältnisse dem Tageslicht anpassen. Schreibtischlampen mit ihrem punktuellen Licht überanstrengen die Augen schnell, deshalb die Schreibtisch-Leuchte parallel zur Blickrichtung.
Bürostuhl
Ein schlechter Bürostuhl ermöglicht eine schlechte Haltung und diese löst oft Verspannungen und Rückenscherzen aus, die Bandscheiben leiden durch Fehl- oder Überbelastung zusätzlich. Ein guter Büro-Stuhl muss ergonomische gesehen über eine 40 bis 50 Zentimeter hohe Rückenlehne und eine Drehfunktion verfügen. Zusätzlich sollte die Sitzfläche nach vorne abfallen. Zusätzlich zu empfehlen ist häufiges wechseln der Haltung, ersetzen können die den ergonomischen Schreibtischstuhl aber nicht.
Schreibtisch
Nach den neuesten Bildschirmarbeitsverordnung darf die Tischplatte Ihres Schreibtisches nicht spiegeln oder zu Seh-Irritationen führen. Somit scheiden weiße oder schwarze Schreibtische aus. Achten Sie aber auch auf die Höhe des Schreibtisches, moderne Tische kann man ganz einfach in der Höhe verstellen.
Haben auch Sie Krankmacher in Ihrem Büro entdeckt? Schalten Sie diese Quellen ab und fühlen Sie sich danach einfach wohler und Sie werden sehen, dass die Arbeit effektiver wird…




