Normale Löffel für Medikamente ungeeignet 0

Ein Küchenlöffel, egal ob Kaffeelöffel oder Suppenlöffel, eignen sich nicht als Dosierhilfen für flüssige Medikamente. Denn je nach Größe des verwendeten Löffels werde entweder zu viel oder zu wenig des Medikaments abgemessen. Das liegt hauptsächlich an der psychologischen Wirkung den Löffel voll machen zu wollen. denn während bei der Verwendung von Kaffeelöffeln die Gefahr von Überdosierungen relativ gering sei, nehme das Risiko beim Einsatz von Esslöffeln stark zu.

Bei einer Studie in den USA hatten 200 Studenten 5ml eines flüssigen Medikaments auf unterschiedlich große Löffel gießen müssen um dieses einzunehmen. Wurde von den Studenten ein mittelgroßer Löffel verwendet, so wurde um ca. 8 Prozent unterdosiert, bei einem großen Löffel lagen bei 12 Prozent eine Überdosierung vor, in Einzelfällen sogar bis zu 20%. Ca. 70 Prozent der Menschen, die flüssige Medikamente einnehmen müssen, verwenden den herkömmliches Küchenbesteck, so ist eine falsche Dosierung der Medikamente oft unabdingbar. Die Benutzung von normalen Löffeln aus der Küche, sind auch einer der häufigsten Gründe für Dosierfehler und Arzneimittelvergiftungen bei Kindern.

Abhilfe können nur genormte Löffel mit Skala sein, doch diese liegen den Medikamenten selten bei.