Es ist schon fast 100 Jahre bekannt, dass ätherische Öle heilende Wirkungen haben können da sie auf die Psyche wirken können. Der Chemiker und Parfümeur René Maurice Gattefossé aus Frankreich experimentierte schon früh mit ätherischen Ölen und hatte damit erste große Erfolge in der Hautheilkunde, auf ihn geht auch der Begriff „Aromatherapie“ zurück.
Es ist bekannt, dass ätherische Öle und ihre ganz speziellen Gerüche auch auf die Psyche wirken. Im täglichen Leben sind wir hauptsächlich Gerüchen von Raumbeduftung, Parfum und in Bereichen der Gesundheitsvorsorge und Wellness ausgesetzt. So gibt es mittlerweile einen großen Markt und eine große Nachfrage bei Duftlampen, Raum-Sprays oder Räucherwaren. Der Duft eines Rauches entscheidet maßgeblich darüber, ob wir uns in einer Umgebung wohlfühlen oder nicht.
Auch im medizinischen Bereich haben Düfte und ätherische Öle eine große Wirkung. So wirken zum Beispiel Erkältungsbäder hauptsächlich über die ätherischen Öle die über die Wärme des Bades freigesetzt werden und helfen uns wieder wohler und gesunder zu fühlen. Wohlriechenden Massageöle lassen uns entspannen, aromatisierte Saunaaufgüssen entfalten Düfte die eine positive Wirkung auf unseren Körper und unseren Geist haben.
Beim Parfum ist dies nicht anders. Wir entscheiden im Unterbewusstsein, ob wir einen anderen Menschen gut riechen können oder nicht. Ein gutes und vor allem passendes Parfum hilft dabei, dass uns der andere gut riechen kann und uns interessant oder gar attraktiv findet. Auch Parfum beinhaltet Öle, die bei Körpertemperatur sich verflüchtigen und somit wohlig riechen.
Düfte wirken auf sehr alte Hirnregionen und werden damit weitgehend jenseits des menschlichen Bewusstseins aufgenommen. Sie können unsere Stimmungen und unsere Befindlichkeiten somit direkt beeinflussen. Gerüche wirken auf den Teil des Gehirns, der für unser Gefühl und unsere Motivation zuständig ist.




