Dezember 31, 2009
Hilfe bei Schnupfen 0
Hilfe bei Schnupfen gesucht? Wer sich eine Erkältung eingefangen hat, hat neben Husten auch mit Schnupfen zu kämpfen. Wir geben Ihnen Hilfe bei Schnupfen an die Hand. Wenn der Schnupfen unerträglich wird, muss man etwas gegen Schnupfen tun. Und es gibt viele Hausmittel, die bei Schnupfen helfen und vor allem den Geldbeutel schonen, da keine teuren Medikamente gekauft werden müssen.
Ein alter Spruch über den Schnupfen besagt dass er 3 Tage kommt er, 3 Tage läuft und 3 Tage stockt. Leichter gesagt als hingenommen, oder? Jeder Schnupfen braucht seine Zeit um abzuklingen, man muss einfach ein paar Tage mit dem Schnupfen leben. Viele natürliche Hausmittel helfen dabei, den Schnupfen zu lindern. Hilfe bei Schnupfen ganz natürlich.
Inhalieren als Hilfe bei Schnupfen
Zum Inhalieren beim Schnupfen eignet sich Kochsalzlösung. Diese stellen Sie aus einem Liter kochenden Wasser und einem Kaffeelöffel Kochsalz her. Aber auch Inhalationen mit Thymian-Tee verspricht große Hilfe bei Schnupfen. Bewährt hat sich außerdem auch das Inhalieren von Eukalyptus- und Kiefernadelöl. Diese sind schleimhautabschwellend und keimtötend. Diese Inhalation stellen Sie folgendermaßen her indem Sie ein paar Tropfen in heißes Wasser tröpfeln und dieses dann inhalieren. Aber auch ein paar Tropfen von Eukalyptus- und Kiefernadelöl auf ein Taschentusch oder anderes Tuch ist eine gute und natürliche Hilfe. Einfach zwischendurch durch das Tuch atmen.
Kalte Wadenwickel helfen bei Schnupfen
Oft kommt Fieber mit Schnupfen einher, dann helfen kalte Wadenwickel, um das Fieber zu senken. Einfach mit kalten Tüchern die Waden einwickeln und solange eingeschlagen lassen, bis Sie das Gefühl haben dass die Wickel wieder warm werden. Eine vereinfachte Version der Wadenwickel sind die kalten Socken. Ziehen Sie dazu feuchte Baumwollsocken an, darüber ein Paar trockene Socken. Dazu decken Sie sich gut zu damit es Ihnen richtig warm wird, nach ca. 20 Minuten wieder die Socken ausziehen.
Die Wirkung von kalten Wickeln und kalten Socken ist die, dass dem Körper die Wärme entzogen wird und sich dadurch die fiebrige Körpertemperatur um ca 0,5 bis 1,0 Grad Celsius senkt.
Nasenspülungen und Gesichtsduschen
Um die Schleimhaut in der Nase abschwellen zu lassen, kann man eine Nasenspülung mit einer warmen Kochsalzlösung machen, kalte Gesichtsduschen wirken ebenso abschwellend und entzündungshemmend.
Schwitzkur bei Schnupfen
Eine kleine Schwitzkur kann bei Schnupfen wahre Wunder wirken. Trinken Sie dazu 1-2 Tassen Holunderblütentees (schweißtreibend). Das Rezept für den schweißtreibenden Holunderblütentee ist wie folgt:
- Übergießen Sie fünf Teelöffel Holunderblüten mit einem halben Liter siedenden Wasser
- zehn Minuten ziehen lassen
- Saft einer halben Zitrone zugeben
- zwei Teelöffel Honig zugeben
Diesen Holunderblütentee trinken Sie möglichst schnell. Die schweißtreibende Wirkung verstärken Sie, indem Sie direkt nach dem Genuss des Holunderblütentees ein heißes Vollbad nehmen und dann direkt ins vorgewärmte Bett gehen und ausruhen.
Weitere Tipps bei Schnupfen
- konzentrierte Sonnenbäder auf den Nacken (10 – 15 Minuten)
- Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen hoch halten. Somit trocknet die Nasenschleimhaut nicht aus
- Viel trinken. Neben den Erkältungstees auch viel Wasser trinken. Je mehr desto besser
- Mit konsequenter Bettruhe halten Sie sich warm und geben Ihrem Körper Ruhe und Entspannung
Sollte der Schnupfen länger als eine Woche anhalten, gehen Sie bitte zum Arzt. Denn dann kann der Schnupfen chronisch werden oder sogar auf die empfindlichen Nebenhöhlen übergreifen. Sollten Sie an starkem Fieber leiden (länger als 2 Tage über 38 Grad Celsius), ist der Arztbesuch schon früher ratsam.
Haben Sie hingegen schnell ansteigendes Fieber gepaart mit Schüttelfrost, dann haben Sie wahrscheinlich keine Erkältung sondern einen grippalen Infekt. Eine Grippe aber ist nicht so harmlos wie eine fiebrige Erkältung, daher ist auch hier ein Arztbesuch mehr als ratsam.
Kinder hingegen sollten bei jeder Erkältung zum Arzt da sie empfindlicher reagieren und es kann schneller zu Komplikationen kommen. Besondere Eile ist bei auffälligem atmen oder bei Ohrenschmerzen.

