Cholesterincheck
13. Dezember 2009

Eine gute Nachricht – Antidepressiva verändern die Persönlichkeit positiv. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Northwestern University in Illinois, USA.

Das dortiger Forscherteam untersuchte 240 Patienten die an einer schweren Depression leiden. Diese nahmen entweder den Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Paroxetin oder ein Placebo ein oder sie wurden aber mit einer Psychotherapie behandelt. Alle drei Therapie-Arten dauerten jeweils zwölf Monate.

In der Studie verspürten alle Patienten eine Besserung der Depression, egal welche Therapie sie machten. Unter Placebo veränderten sich die Persönlichkeitsmerkmale nur unwesentlich, die Patienten die sich mit Paroxetin therapieren ließen, erlebten eine erhebliche Verbesserung der Persönlichkeitsmerkmale.

Die Ergebnisse der Psychotherapie-Patienten lagen dazwischen. Das Team die die Untersuchung durchführte mutmaßt, dass die Persönlichkeitsveränderung nicht nur auf der Besserung der Depression beruht sondern vielmehr bewirke das Psychopharmaka signifikante Persönlichkeitsänderungen, die dem Patienten aus der Depression helfen. Also anders herum als man bisher dachte.

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